ICD-10-Diagnosen in labcomplete®
Codierte statt frei formulierte Diagnosen werden im österreichischen Gesundheitswesen zum Standard. In der Laboranforderung bringt das handfeste Vorteile — und labcomplete® unterstützt ICD-10 bereits heute.

Das österreichische Gesundheitswesen bewegt sich Schritt für Schritt weg von Freitext, hin zu strukturierten, codierten Daten. Sichtbar wird das am Stichtag 1. Juli 2026: Für Wahlärzt:innen ist ab dann die codierte Diagnose- und Leistungsübermittlung verpflichtend. Der Trend ist eindeutig – und er reicht bis in die Laboranforderung. Dort unterstützt labcomplete® ICD-10 bereits.
Warum codierte Diagnosen
Eine frei formulierte Diagnose ist für Menschen lesbar, für Systeme aber mehrdeutig: Schreibweisen unterscheiden sich, Abkürzungen sind uneinheitlich, und was gemeint ist, muss oft interpretiert werden. Das führt zu Rückfragen und – wo eine Diagnose Pflicht ist – zu zurückgewiesenen Anforderungen.
Ein ICD-10-Code löst das: Er ist international standardisiert, eindeutig und maschinenlesbar. Dieselbe Diagnose meint überall dasselbe. Das ist die Grundlage für eine korrekte Verrechnung, für die zuverlässige Erfüllung von Pflichtdiagnosen und für die Anschlussfähigkeit an eine zunehmend digitale, codierte Gesundheits-IT.
ICD-10 in labcomplete®
labcomplete® bildet ICD-10 durchgängig ab:
- Als Stammdaten: Diagnosen werden mit ihrem ICD-10-Code hinterlegt und lassen sich pro Labor pflegen.
- In der Anforderung: Bei der Laboranforderung lassen sich diese Diagnosen strukturiert den Parametern zuordnen – statt einer freien Notiz steht ein eindeutiger, codierter Eintrag.
- Bei der Übermittlung: Beim Senden wird die Diagnose in codierter Form an das Labor übermittelt und muss dort nicht neu erfasst oder interpretiert werden.
So entsteht von der Eingabe bis zum Labor eine durchgängige, strukturierte Diagnoseinformation – ohne Medienbruch.
Was das für Labore & Ordinationen bedeutet
Für den Alltag heißt das: weniger zurückgewiesene Anforderungen wegen fehlender oder unklarer Pflichtdiagnose, sauberere Daten und ein Prozess, der auf die codierte Zukunft vorbereitet ist.
Zur Einordnung: labcomplete® bringt codierte Diagnosen in die Laboranforderung. Die gesetzliche Leistungs- und Diagnoseübermittlung der Wahlärzt:innen an das Gesundheitsministerium ist ein davon unabhängiger Vorgang und bleibt Aufgabe der jeweiligen Ordinationssoftware. Was labcomplete® beiträgt, ist der strukturierte, codierte Diagnoseweg dort, wo Ordination und Labor zusammenarbeiten.
Die Unterstützung steht in labcomplete® bereit – eine Installation vor Ort ist nicht nötig.


