Neue Funktionen für die Anforderung
Das Mai-Update bringt mehrere Verbesserungen für den Anforderungsalltag — von Batch-Import über flexiblere Verrechnung bis zu Lokalisationen in der Mikrobiologie.
In der täglichen Laboranforderung summieren sich die Handgriffe: jeder Patient einzeln erfasst, jede Diagnose neu eingetippt, jedes Profil starr. Das Mai-Update setzt an genau diesen Stellen an und nimmt an mehreren Ecken Routinearbeit aus dem Weg. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Profile, die sich anpassen
Wiederkehrende Untersuchungen über Profile zu erfassen war schon bisher der schnellste Weg — neu ist, wie flexibel diese Profile jetzt sind. Ein Profil lässt sich direkt in der Anforderung aufklappen, um einzelne Parameter gezielt an- oder abzuwählen.
Dazu lassen sich Freitextdiagnosen jetzt fix im Profil hinterlegen. Das wiederholte Eintippen entfällt — und eine Anforderung wird seltener wegen einer fehlenden Pflichtdiagnose zurückgewiesen.
Verrechnung mit weniger Umwegen
Bisher gab labcomplete® den Verrechnungsmodus automatisch vor. Jetzt lässt er sich pro Profil oder einzelnem Parameter überschreiben und direkt auf Privatverrechnung stellen — ohne Umweg über mehrere Dialoge. Das spart gerade dort Klicks, wo regelmäßig privat verrechnet wird.
Routinearbeit, die wegfällt
Zwei Neuerungen nehmen wiederkehrende Arbeit ab. Offene, noch nicht gesendete Anforderungen lassen sich jetzt im Batch per CSV-Datei importieren: Datei mit den relevanten Patientendaten hochladen, und labcomplete® legt die Anforderungen an. Das manuelle Durchklicken durch jeden einzelnen Patienten entfällt — bei großen Mengen spart das spürbar Zeit.
Auch beim Etikettendruck denkt das System mit: Überschreitet eine Anforderung das Fassungsvermögen eines Probenbehälters, fügt labcomplete® automatisch ein weiteres Etikett hinzu. Die richtige Anzahl Röhrchen ergibt sich von selbst, ohne Nachrechnen.
Mehr Präzision in der Mikrobiologie
Für mikrobiologische Untersuchungen lässt sich jetzt zu jedem Material die Lokalisation angeben — also die genaue Entnahmestelle. Ein Wundabstrich wird damit eindeutig „Knie links“ oder „Knie rechts“ zugeordnet, statt nur pauschal als „Wunde“ zu laufen. Das macht die Anforderung präziser, vermeidet Verwechslungen und unterstützt die spätere Diagnostik.
Alle Funktionen stehen mit dem Update automatisch bereit — eine Installation vor Ort ist nicht nötig.


